Call for Papers

ESE-Kongress 2009

Extrafunktionale Anforderungen in UML/SysML ( Vortrag )

Referent: Prof. Dr.-Ing. Frank Slomka , Universität Ulm
Vortragsreihe: Analyse & Design
Zeit: 09. Dezember 16:45
Co-Referenten: Steffen Kollmann, Manuel Ihlenfeld

Zielgruppe

Entwicklung, Fortgeschrittene

Themenbereiche

Analyse & Design

Kurzfassung

Vorstellung von UML/SysML: Für den Entwurf eingebetteter Systeme wird seit einigen Jahren auch UML verwendet. Bei den Entwurfsstudien ist aber zu beobachten, dass die Entwurfsmethodik klassisch ist und sich kaum von beliebigen IT-Systeme unterscheidet. Die Sprachkonstrukte die UML/SysML oder das MARTE-Profil werden kaum angewandt. Problematik der extrafunktionalen Anforderungen (Zeit, Energie, Zuverlässigkeit): Es soll beleuchtet werden, wie sich die für eingebettete System so wichtigen extrafunktionalen Anforderungen in den Entwurfsprozess integrieren lassen, wie damit das V-Modell perfekt unterstützt wird und wie sie schon früh im Entwurfsprozeß verifiziert werden können. Entwurf durch Verfeinerung: Eine Entwurfsmethodik muss Verfeinerungsschritte unterstützen (Refinement). In diesem Teil wird gezeigt wie der Entwurfsprozess Verfeinerungsschritte unterstützen kann. Dabei wird sowohl die Umgebung des ES, als auch die digitale und analoge Hardware berücksichtigt.

Nutzen und Besonderheiten

Erstmals werden ausführlich alle Aspekte des Entwurfs ES beleuchtet. Der Vortrag beschränkt sich nicht nur auf die Entwicklung der Software, sondern betrachtet das ganze System. Dabei wird versucht, Aspekte aufzuzeigen welche Anforderungen an einen Systemarchitekten im Bereich integrierte komplexer eingebetteter Systeme gestellt werden. Ziel ist es, zu zeigen welche Vorteile es mit sich bringt, zumindest einen Systemarchitekten in einer Entwicklungsgruppe zu haben, der die verschiedenen Tätigkeiten der Entwicklungsteams der Hardware, Software, der Anwendungsdomäne (z.B. Regelungstechnik) überblickt und auch technisch koordiniert. Durch geeignete Entwicklungswerkzeuge werden Entwurfsentscheidungen bereits auf der Modellebene verifiziert und so spätere Integrationsprobleme vermieden.

Über den Referenten

1993 Diplom Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik 1993-1996 Systemsoftware-Entwickler Bosch Telekom (DECT) 1996-2001 Wiss. Mitarbeiter Informatik 7, Uni Erlangen-Nürnberg (Hardware/Software Codesign) 2001-2002 Wiss-Assistent, DATE, Universität Paderborn 2002-2007 Juniorprofessor Eingebettete Systeme Universität Oldenburg 2007 Direktor des Instituts für Eingebettete Systeme/Echtzeitsysteme, Universität Ulm