Call for Papers

ESE-Kongress 2009

Softwareintensive mechatronische Systeme ( Vortrag mit Tooldemo )

Referent: Dipl.-Ing. Markus Friedrich , TU München, Lehrstuhl itm
Vortragsreihe: Forschung & Lehre
Zeit: 10. Dezember 16:45
Co-Referenten: Dipl.-Ing. Steven Braun, Lehrstuhl itm, TU München, braun@itm.tum.de

Zielgruppe

Entwicklung, Forschung&Lehre, Fortgeschrittene

Themenbereiche

Analyse & Design, Test & Qualitätssicherung, Software Engineering Management, Aus Forschung & Lehre

Kurzfassung

Software trägt maßgeblich zur Funktionalität und Flexibilität intelligenter Produkte bei. Veränderungen der informationstechnischen Systeme ziehen nicht optimal beherrschte Auswirkungen auf Technologien, Prozesse und Funktionen eines softwareintensiven mechatronischen Produkts nach sich. Die Abhängigkeiten und Auswirkungen einer Änderung werden im Vorfeld der Entwicklung häufig unzureichend analysiert und in der Folge nicht ausreichend berücksichtigt. Obwohl in den unterschiedlichen Fachdisziplinen Vorgehensmodelle, Modellierungsansätze und Softwarewerkzeuge bekannt sind und genutzt werden, fehlt es an integrierenden und vor allem intuitiv nutzbaren Lösungen über die Disziplingrenzen hinweg.

Nutzen und Besonderheiten

Das Projekt befasst sich mit Veränderungen komplexer mechatronischer Systeme. Aufgabe ist, zu analysieren, disziplinübergreifend zu modellieren und abschließend in optimaler Weise zu beherrschen, zu gestalten und u.U. zu beeinflussen. Zur Visualisierung der Daten sowie der Beziehungen erscheint nach heutigem Erkenntnisstand der Einsatz von Graphen besonders zielführend. Gerade bei der Datenerhebung zeigen Graphen vielversprechende Optionen. Vorgestellt wird eine Analysemethodik, die Experten der jeweiligen Fachbereiche bei einer manuellen Modellierung/Vernetzung der Strukturen und Auswirkungen auf physikalischer wie logischer Ebene unterstützt. Derzeit existiert bereits ein Konzept, das eine geeignete Abstraktionsebene für die Analyse vorschlägt und darüberhinaus die Schwierigkeit adressiert, Mechanik, Elektronik und IT/SW-Elemente in logische Verbindung zu setzen, um so die Zusammenhänge zu verstehen und besser zu beherrschen. Durch Automatisierung wird die Akzeptanz noch gesteigert.

Über den Referenten

Markus Friedrich ist seit 3 Jahren wiss. Mitarbeiter des Lehrstuhls Informationstechnik im Maschinenwesen der TU München. Zu seinen bisherigen Aufgaben gehörten u.a. die Erarbeitung von Diagnosekonzepten für Steuergeräte, Kognition in technischen Anlagen, Lehre im Bereich des Software Engineering sowie Qualitätssicherung und automatisierter Test mechatronischer Komponenten. Derzeit vertieft er sich intensiv in die Beherrschung der Veränderung softwareintensiver mechatronsicher Produkte.