Call for Papers

ESE-Kongress 2009

Umstieg von Single- auf Multiprozessorsysteme ( Vortrag mit Demo )

Referent: Dipl.-Ing.(FH) Michael Deubzer , HS Regensburg
Vortragsreihe: Forschung & Lehre
Zeit: 10. Dezember 16:00
Co-Referenten: Jürgen Mottok, Ulrich Margull, Michael Niemetz, Gehard Wirrer

Zielgruppe

Forschung&Lehre

Themenbereiche

Aus Forschung & Lehre, anderes Themengebiet

Kurzfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Partitionierung von Automotive Restricted (AR) Task Systemen auf SMP Multiprozessoren. Das AR Task System ist eine Einschränkung des sporadischen Task Systems mit expliziten Deadlines, angepasst an den Automotive Powertrain Bereich um eine höhere Auslastung zu erzielen. Da das Problem der Partitionierung NP-schwer ist, stellen wir hierfür verschiedene Heuristiken vor. Abschließend vergleichen wir diese Ansätze mittels einer Multiprozessor Scheduling Simulation.

Nutzen und Besonderheiten

Aus unserer Sicht ist statisches Scheduling der erste Schritt bei der Migration aktueller Automotive Software von Singleprozessoren auf Multiprozessoren. Bestehende Methoden hierfür, wie Konzepte für periodische Task Systeme sind aufgrund von nicht deterministischen Systemeigenschaften nicht anwendbar (z.B. dynamische Aktivierungen und Deadlines ungleich der Periodizität). Allgemeinere Task Systeme wie das sporadische Task System mit expliziten Deadlines liefern zu pessimistische Grenzen für die maximale Auslastung. Aus diesem Grund definieren wir das AR Task System als eine spezifische Untergruppe des sporadischen Task Systems mit expliziten Deadlines. Simulationsergebnisse geben eine gute Abschätzung, welche Performance bei der Umstellung von Singleprozessor auf Multiprozessor Architekturen erreicht werden kann.

Über den Referenten

Michael Deubzer schloss 2008 das Studium Mechatronik an der HS Regensburg ab. Seit dem arbeitet er im Forschungsprojekt DynaS³ am Laboratory for Safe and Secure Systems als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Sein Aufgabengebiet befasst sich mit dem Einsatz von Multiprocessoren im Automotive Bereich. Zusammen mit den Forschungspartnern Continental Automotive Gmbh, TU München und Bundeswehruniversität München werden hierzu Fragestellungen wie geeignete Scheduling Verfahren behandelt.