Call for Papers

ESE-Kongress 2009

Deterministische Embedded Systeme aus UML-Modellen ( Vortrag )

Referent: Msc. Dipl.-Ing. Zamira Daw , Hochschule Mannheim
Vortragsreihe: Forschung & Lehre
Zeit: 10. Dezember 11:45
Co-Referenten: Marcus Vetter, Hochschule Mannheim, m.vetter@hs-mannheim.de

Zielgruppe

Entwicklung, Forschung&Lehre

Themenbereiche

Analyse & Design, Implementierung, Aus Forschung & Lehre

Kurzfassung

Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Embedded Systeme werden zunehmend durch die Parallelisierung von Teilaufgaben sowie durch den Einsatz neuer Multicore-Mikroprozessoren erreicht. Die hierbei erforderliche Synchronisation der Ressourcen, die ein deterministisches Systemverhalten gewährleistet, erhöht die Komplexität des Systems. Die anspruchsvolle Entwicklung von komplexeren Emdedded Systemen wird durch die Codegenerierung aus Modellen vereinfacht. Diese Arbeit stellt eine Methode zur Entwicklung von Embedded Systemen vor, mit denen ein deterministisches Systemverhalten unabhängig von der eingesetzten Hardware-Plattform sichergestellt wird. Das hier vorgestellte DMOSES-Profil erweitert die UML-Semantik von Aktivitäts-, und Zustandsdiagramm durch die Anreicherung notwendiger Informationen zur Ausführung. Wir stellen ein neues in Eclipse integriertes Tool zur Codegenerierung vor, die das deterministische Systemverhalten auf verschiedenen Hardwareplattformen gewährleistet.

Nutzen und Besonderheiten

Wir stellen ein Tool zur Codegenerierung aus dem UML-Aktivitäts-, UML-Zustands- und UML-Verteilungsdiagramm vor, mit der Zielsetzung, ein deterministisches Verhalten auf unterschiedlichen Hardwareplattformen zu erhalten. Hierbei wird gewährleistet, dass ein im UML-Modell definiertes Verhalten bei unterschiedlicher automatisch generierter Implementierung für single- sowie für Multi-Threads bzw. Muli-Cores stets das gleiche funktionale Verhalten aufweist. Die hier vorgeschlagene Zerlegung der Softwarekomponenten in atomare nicht weiter parallelisierbare funktionale Einheiten mit definierten typsicheren Schnittstellen eröffnet die Möglichkeit Algorithmen und Applikationsabläufe in einem UML- Modell zusammenzubringen.

Über den Referenten

Zamira Daw, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Mannheim. Zamira Daw studierte von 1999 - 2004 Elektrotechnik an der Universität „Pontificia Universidad Javeriana“ Bogotá – Kolumbien. Danach schloss sie in 2008 ihr Masterstudium in Informationstechnik an der Hochschule Mannheim ab. Dort arbeitet sie als Doktorandin im Rahmen des Projekts MERSES. Der Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit liegt in der Untersuchung von deterministischen Modellen für signalverarbeitende Embedded Systems.