Call for Papers

ESE-Kongress 2009

Softwareanalyse und Erosionsschutz ( Kompaktseminar mit Demo )

Referent: Prof. Dr. Rainer Koschke , Universität Bremen
Vortragsreihe:
Zeit: 08. Dezember 14:00 - 17:30
Co-Referenten: Dipl.-Inform. Thomas Eisenbarth

Zielgruppe

Entwicklung, Management, keine speziellen Vorkenntnisse

Themenbereiche

Implementierung, Test & Qualitätssicherung, Wartung, Pflege, Support, Software Engineering Management

Kurzfassung

Unsere Produkte sind immer mehr von Software abhängig. Eingebettete Software ist allgegenwärtig. Für Entwickler ist Software zunächst ein langer, komplexer Text, der verstanden werden muss. Die innere Qualität der Software (also letztlich des Texts) ist daher genau so wichtig wie die äußere Qualität, die der Endkunden wahrnimmt. Denn nur durch eine hohe innere Qualität können Sie langfristig erfolgreich auf Kundenforderungen reagieren. Leider ist die innere Qualität von Software nicht unmittelbar sichtbar, so dass sie schwer einzuschätzen ist. In diesem Tutorial erfahren, wie man die innere Qualität der Software sichtbar machen kann und was man tun kann, um sie zu erhalten und zu verbessern.

Nutzen und Besonderheiten

Durch Softwareanalysen kann man die innere Qualität einer Software erfassbar machen. In diesem Tutorial erfahren Sie, ... welche Arten von Softwareanalysen existieren, die die innere Qualität von Software sichtbar machen (z.B. Metriken, Stilprüfungen, Erkennung toten Codes, Zyklenerkennung, Klonerkennung, Architekturanalysen und viele mehr); welche Folgerungen man aus den Ergebnissen ableiten kann; wie Sie durch eine kontinuierliche, prozessbegleitende Qualitätssicherung auf Quelltextebene die Erosion, also den schleichenden inneren Verfall Ihrer Software effektiv und effizient verhindern können.

Über den Referenten

Prof. Koschke ist Leiter der Arbeitsgruppe Softwaretechnik an der Universität Bremen. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Wartung und Evolution existierender Software. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist das Management von Software-Klonen (duplizierter Code). Er ist Mitgründer des Bauhaus-Projekts, einer Forschungskooperation zwischen den Universitäten Bremen und Stuttgart und der Firma Axivion GmbH, dessen Ziel die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Weiterentwicklung existierender Software ist.